Wer bin ich, wenn ich nichts (mehr) habe?
Diese Frage stellte mir in den vergangenen Tagen ein guter Freund – und sie hat mich tief berührt.
Wir leben in einer Zeit, in der Medien und Werbung uns mit einem Überangebot überfluten. Es wird suggeriert, dass Besitz und Konsum zu einem zufriedenen Leben gehören. Doch ob all dies wirklich notwendig ist – und ob Massenkonsum unser Seelenheil stärkt – das ist fraglich.
Was aber geschieht, wenn Menschen sich diesen Konsum nicht mehr leisten können, wenn sie ihren Job, ihr zu Hause und ihr Heim verlieren. Genau in dieser Situation befinden sich derzeit viele Menschen.
Was macht das mit den Menschen? Es stellt sich die Frage:
Wer bin ich, wenn ich nichts (mehr) habe?
Wie definiere ich dann meinen Selbstwert?
Wie sehen mich Freunde, und welchen Wert habe ich innerhalb der Gesellschaft?
Was bleibt wirklich, wenn all das Äußere wegfällt?
Vielleicht führt diese Frage jedoch zu einer einfachen, aber tiefgreifenden Erkenntnis: dass der eigene Wert nicht im Haben und Besitz liegt, sondern im (Mensch)Sein, im inneren göttlichen Licht, das unsere Seele nährt.
Wir wünschen einen zufriedenen Start in die neue Woche.
Lass es dir gutgehen und vor allem: Glaub an dich.
Sei und bleib einfach du.
„Gott zum Gruß und Frieden über alle Grenzen.“
Herzliche Grüße
Birgit & Winfried
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